Informatik und Telekommunikation · Genf

2'278 Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation im Kanton Genf.

Das Handelsregister zählt 2'278 aktive Firmen im Bereich Informatik und Telekommunikation im Kanton Genf, womit Genf in dieser Branche schweizweit auf Rang 6 liegt (6 % des nationalen Totals). 1'428 davon (63 %) sind MWST-pflichtig, und 1'069 (47 %) haben in den letzten 18 Monaten eine amtliche Änderung publiziert: Gründung, Mutation, Organ-, Kapital- oder Adressänderung.

2'278aktive Unternehmen
29eingetragen seit 30 Tagen
1'428MWST-pflichtig
6Rang des Kantons in der Schweiz
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Der erste Versand geht innert einer Minute raus, mit den letzten 30 Tagen Ihres Gebiets: Neueintragungen, Organwechsel, Umzüge, Kapital. Danach zwei Morgensendungen, nur mit dem, was sich seither bewegt hat, sobald es Neues gibt. Kein Konto, kein Passwort.

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Der Kanton in Kürze

Informatik und Telekommunikation im Kanton Genf: was das Register zeigt.

Informatik und Telekommunikation ist der im Register am schnellsten wachsende Sektor: Entwicklungsagenturen, Integratoren, SaaS-Anbieter, IT-Beratungen. Gründungen sind zahlreich und Kapitaländerungen häufig (Finanzierungsrunden), wertvolle Signale für Personalvermittler, Hoster und Treuhänder.

Dieser Sektor macht 4 % der klassierten Unternehmen im Kanton Genf aus, gegenüber 5 % in der Schweiz. 29 Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation wurden im Kanton Genf in den letzten 30 Tagen ins Register eingetragen, 66 in 90 Tagen.

Genf ist der wichtigste Platz der Westschweiz: Privatbanken und Vermögensverwaltung, internationaler Rohstoffhandel, internationale Organisationen und ihre Zulieferer, Luxusuhren, Hotellerie und eine sehr hohe Dichte an Anwaltskanzleien, Treuhändern und Immobilienverwaltungen. Das Genfer Register ist das aktivste der Romandie, mit rascher Erneuerung der Gesellschaften.

Die Branche

Informatik und Telekommunikation in der Schweiz: was Sie wissen müssen

Informatik und Telekommunikation vereinen in der Schweiz 22 107 Arbeitsstätten und 167 206 Beschäftigte, ein Sektor, der von Dienstleistungen und nicht von Softwareprodukten getragen wird. Das Wachstum bleibt kräftig (die Beschäftigung in den IT-Dienstleistungen legte seit 2019 um fast einen Viertel zu), stösst aber auf einen von der Branche selbst bezifferten Fachkräftemangel.

Der Markt auf einen Blick

Der Sektor gliedert sich in drei Abteilungen. Programmierung, Beratung und andere Informatikdienstleistungen (62) dominieren klar mit 19 915 Arbeitsstätten und 131 354 Beschäftigten. Die Telekommunikation (61) zählt nur 910 Arbeitsstätten und 25 232 Beschäftigte, eine Oligopolstruktur um Swisscom, Sunrise und Salt. Die Informationsdienstleistungen (63) mit Hosting und Datenverarbeitung umfassen 1 282 Arbeitsstätten und 10 620 Beschäftigte.

Die durchschnittliche Arbeitsstätte der Abteilung 62 hat weniger als sieben Beschäftigte. Der Markt besteht also aus einem langen Schwanz von Dienstleistern, Integratoren und Selbstständigen unter einigen grossen Namen: Swisscom, ELCA, Adnovum, Bedag, Abraxas, Netcetera sowie die Schweizer Tochtergesellschaften von Accenture, IBM und Capgemini.

Die geografische Konzentration ist ausgeprägt. Zürich vereint 5 441 Arbeitsstätten und 59 844 Beschäftigte, also mehr als einen Drittel der nationalen Beschäftigung. Es folgen Bern (1 897 und 19 936), Waadt (1 855 und 14 403), Zug (1 771 und 7 570) und Genf (1 376 und 11 558). Zug fällt durch ein sehr hohes Verhältnis von Arbeitsstätten zu Beschäftigten auf, ein Zeichen für leichte Rechtsstrukturen statt grosser Arbeitgeber.

Dynamik 2024-2026

Auf der Dienstleistungsseite ist die Entwicklung deutlich positiv. Die Beschäftigung der Abteilung 62 stieg von 107 032 im Jahr 2019 auf 131 354 im Jahr 2024, also fast 23 Prozent in fünf Jahren, getragen von der Cloud-Migration, der Modernisierung von Bank- und Verwaltungssystemen sowie der Cybersicherheit. Die Telekommunikation verläuft gegenteilig: 25 232 Beschäftigte 2024 gegenüber 26 806 im Jahr 2019, bedingt durch Automatisierung und Preisdruck im Endkundengeschäft.

Das Klima hat sich 2026 abgekühlt, ohne zu drehen. Der Swico ICT Index fiel im zweiten Quartal 2026 auf 106,2 Punkte, ein Minus von 7,7 Punkten, mit dem Softwaresegment noch bei 110,4 Punkten, aber der IT-Technologie bei 97,7 Punkten und damit im negativen Bereich. Swico verweist auf Margendruck und zögerliche Kundenentscheide. Das Staatssekretariat für Wirtschaft erwartet für 2026 ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 1,0 Prozent, was die Projektbudgets belastet.

Der eigentliche Engpass ist das Personal. ICT-Berufsbildung Schweiz zählt 2024 266 000 Personen mit einer ICT-Tätigkeit, 68 Prozent mehr als 2010, und prognostiziert bis 2033 einen Zusatzbedarf von 128 600 Fachleuten. Nach Abzug der erwarteten 44 400 Abschlüsse und der 29 800 Zuwanderungen bliebe ein Defizit von 54 400 Fachkräften. Swico beobachtet zudem, dass nicht mehr die Zahl der Kandidaten das Problem ist, sondern die fehlende Passung der Kompetenzen.

Rahmen und Akteure

Die Regulierung hat sich klar verschärft. Das revidierte Datenschutzgesetz verlangt seit September 2023 ein Bearbeitungsverzeichnis, Folgenabschätzungen und die Meldung von Verletzungen. Seit dem 1. April 2025 müssen Betreiber kritischer Infrastrukturen jeden Cyberangriff innert 24 Stunden dem Bundesamt für Cybersicherheit melden, mit Bussen ab dem 1. Oktober 2025. Das BACS erhielt 2025 64 733 freiwillige Meldungen und 222 Pflichtmeldungen.

Die Telekommunikation untersteht dem Fernmeldegesetz, überwacht durch das Bundesamt für Kommunikation und die Eidgenössische Kommunikationskommission, die Frequenzkonzessionen vergeben und über den Netzzugang entscheiden. Anbieter, die Banken und Versicherungen bedienen, müssen zusätzlich die FINMA-Anforderungen zu Auslagerung und Cloud erfüllen, ein entscheidender Filter für den Verkauf an den Finanzplatz.

Die Dachverbände sind Swico für die Technologieanbieter, swissICT für die Berufsleute und die Salärstudien, ICT-Berufsbildung Schweiz für die Lehre sowie digitalswitzerland für die Interessenvertretung. Grosse Auftraggeber sind der Bund, die Kantone und ihre Informatikzentralen, die Universitätsspitäler, die Krankenversicherer und die Kantonalbanken.

Akquisitionsansatz

Wer kauft was: IT-Dienstleister kaufen Softwarelizenzen und Abonnemente, Cloud-Infrastruktur, spezialisierte Rekrutierung und Beraterverleih, Berufshaftpflicht, Buchhaltung und Mandatsverwaltung. Ihre Endkunden kaufen Beratung, Integration, Cybersicherheit und Managed Services, womit Industrie-KMU den natürlichen Folgemarkt des Sektors bilden.

Zu beobachtende Signale: Öffentliche Ausschreibungen auf simap.ch zeigen die berücksichtigten Integratoren und damit deren Bedarf an Unterakkord, Stelleninserate für Entwickler und Cloud-Architekten signalisieren ein finanziertes Projekt, und Handelsregistereinträge identifizieren junge Dienstleister, bevor sie ihre Lieferanten festlegen.

Wie ciblr hilft: die Abteilung 62 nach Kanton und Grösse filtern, um die Studios mit zwei bis neun Personen, die im Selbstbedienungsmodus kaufen, von den Gesellschaften mit 20 bis 199 Beschäftigten zu trennen, die einen Beschaffungsprozess und ein Jahresbudget haben. Die Kombination mit dem Standort erlaubt zudem, die realen Cluster anzusprechen, Zürich West, die Achse Lausanne Ecublens und den Kanton Zug, statt die Schweiz als Ganzes.

Fokus Genf

1 376 Arbeitsstätten und 11 558 Beschäftigte, getragen von Privatbanken, Rohstoffhandel und internationalen Organisationen. Der Bedarf an Compliance und sicherer Infrastruktur liegt über dem Schweizer Mittel.

Quellen dieser Analyse (8)
Analyse aktualisiert im 2026-09
Marktanalyse

Der Markt im Bereich Informatik und Telekommunikation im Kanton Genf in Zahlen

453Unternehmen eingetragen 2025 und 2026
CHF 208 Mkumuliertes Kapital (1'818 Kapitalgesellschaften)
1'431mehrwertsteuerpflichtig
21rekrutieren derzeit (Job-Room Inserate)

Von diesen 2'278 Unternehmen sind die häufigsten Rechtsformen: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (45 %), Aktiengesellschaft (32 %), Einzelunternehmen (15 %). 453 wurden 2025 und 2026 ins Handelsregister eingetragen, das sind 20 % des aktiven Bestands; 237 Eintragungen im Jahr 2025. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt der drei Vorjahre (171 pro Jahr): der Sektor zieht neue Anbieter an.

Das Kapital ist für 1'818 Gesellschaften (80 %) bekannt: CHF 208 M kumuliert, mittlere Gesellschaft in der Klasse 20-100k; 753 davon (41 %) haben ein Kapital von mindestens CHF 100 000.

1'431 Unternehmen (63 %) sind mehrwertsteuerpflichtig, ein Zeichen realer Geschäftstätigkeit; 2'267 (100 %) haben mindestens ein eingetragenes Organ; 1'128 veröffentlichen eine allgemeine Telefonnummer oder E-Mail, 1'032 haben eine von ciblr geprüfte Website, und 21 schalten Stelleninserate auf Job-Room.

SHAB-Publikationen der letzten 90 Tage: 66 Neueintragungen, 54 Organänderungen, 4 Kapitalbewegungen, 25 Sitzverlegungen, 50 weitere Mutationen, 50 Liquidationen oder Löschungen.

Eintragungen pro Jahr

01002003002020 : 15215220202021 : 19819820212022 : 17217220222023 : 14214220232024 : 20020020242025 : 23723720252026 : 2162162026
Noch aktive Unternehmen nach Jahr der Ersteintragung; 2026 laufend (helle Tönung).

Rechtsformen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung
1'02945 %
Aktiengesellschaft
72932 %
Einzelunternehmen
34015 %
Zweigniederlassung einer ausländischen Gesellschaft
391,7 %
Kollektivgesellschaft
321,4 %
Die häufigsten Rechtsformen in dieser Branche.
Nach Grösse

Klein oder gross?

Mikrounternehmen
2'00688 %
Kleine Unternehmen
2069 %
Mittlere Unternehmen
542,4 %
Grosse Unternehmen
110,5 %
Grösse nicht bestimmt
10 %
ciblr Grössenindex, berechnet aus den Registersignalen (Kapital, Rechtsform, Alter, MWST). n.v.: noch kein Signal.
Nach Ort

Wo sind sie?

Genève
1'18152 %
Carouge GE
1366 %
Plan-les-Ouates
1135 %
Grand-Lancy
652,9 %
Meyrin
632,8 %
Les Acacias
602,6 %
Thônex
512,2 %
Versoix
441,9 %
Die 8 Gemeinden mit den meisten Unternehmen der Branche.
Häufige Fragen

Kurz gesagt.

Wie viele Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation sind im Kanton Genf aktiv?

2'278 Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation sind im Kanton Genf mit Status aktiv im Handelsregister eingetragen, das sind 6 % der 35'674 Unternehmen der Branche in der Schweiz.

Wie viele sind MWST-pflichtig?

1'428 dieser Unternehmen (63 %) sind gemäss UID-Register MWST-pflichtig, was in der Regel auf einen Umsatz über 100 000 CHF und eine tatsächliche Tätigkeit hinweist.

Wie komme ich an ihre Kontaktdaten?

ciblr schenkt Ihnen drei Tage Beobachtung dieser Zielgruppe: die letzten 30 Tage an Bewegungen innert einer Minute, dann zwei Morgensendungen mit dem, was sich bewegt hat, sobald es Neues gibt. Das Abonnement für 299 CHF pro Monat gibt Zugang zur ganzen Zielgruppe, mit Kontaktdaten, Excel-Export und Änderungsverfolgung.

Methode

Woher stammen diese Zahlen?

Zuletzt übernommene SHAB-Publikation für diesen Kanton: vor 18 Std.. 3'213 Publikationen in den letzten 30 Tagen übernommen. Die Organe werden direkt im kantonalen Handelsregister nachgelesen.

Jedes hier gezählte Unternehmen ist im Handelsregister (Zefix) mit Status «aktiv» eingetragen. Die Branche wird aus dem NOGA-Code des BFS abgeleitet, die Grösse schätzt ciblr aus den amtlichen Publikationen (Rechtsform, Kapital, gemeldete Beschäftigte, MWST-Pflicht), und «aktuelles Signal» bezeichnet eine SHAB-Publikation (Gründung, Mutation, Organ-, Kapital- oder Adressänderung) in den letzten 18 Monaten. Die Zahlen werden wöchentlich aus der ciblr-Datenbank neu berechnet. Keine Angabe wird gekauft oder erfunden.

Diese Unternehmen, mit Kontaktdaten.

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Und nebenan?

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