Informatik und Telekommunikation · St. Gallen

1'657 Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation im Kanton St. Gallen.

Das Handelsregister zählt 1'657 aktive Firmen im Bereich Informatik und Telekommunikation im Kanton St. Gallen, womit St. Gallen in dieser Branche schweizweit auf Rang 7 liegt (5 % des nationalen Totals). 1'045 davon (63 %) sind MWST-pflichtig, und 636 (38 %) haben in den letzten 18 Monaten eine amtliche Änderung publiziert: Gründung, Mutation, Organ-, Kapital- oder Adressänderung.

1'657aktive Unternehmen
13eingetragen seit 30 Tagen
1'045MWST-pflichtig
7Rang des Kantons in der Schweiz
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Der erste Versand geht innert einer Minute raus, mit den letzten 30 Tagen Ihres Gebiets: Neueintragungen, Organwechsel, Umzüge, Kapital. Danach zwei Morgensendungen, nur mit dem, was sich seither bewegt hat, sobald es Neues gibt. Kein Konto, kein Passwort.

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Der Kanton in Kürze

Informatik und Telekommunikation im Kanton St. Gallen: was das Register zeigt.

Informatik und Telekommunikation ist der im Register am schnellsten wachsende Sektor: Entwicklungsagenturen, Integratoren, SaaS-Anbieter, IT-Beratungen. Gründungen sind zahlreich und Kapitaländerungen häufig (Finanzierungsrunden), wertvolle Signale für Personalvermittler, Hoster und Treuhänder.

Dieser Sektor macht 4 % der klassierten Unternehmen im Kanton St. Gallen aus, gegenüber 5 % in der Schweiz. 13 Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation wurden im Kanton St. Gallen in den letzten 30 Tagen ins Register eingetragen, 35 in 90 Tagen.

St. Gallen ist ein grosser Industrie- und Handelskanton: Textil und Maschinen mit Tradition, Medizintechnik und Automation im Rheintal, Universität und Banken in der Stadt, Nahrungsmittel und Tourismus im Toggenburg und am Bodensee. Das KMU-Gefüge ist sehr dicht und das Register eines der umfangreichsten des Landes.

Die Branche

Informatik und Telekommunikation in der Schweiz: was Sie wissen müssen

Informatik und Telekommunikation vereinen in der Schweiz 22 107 Arbeitsstätten und 167 206 Beschäftigte, ein Sektor, der von Dienstleistungen und nicht von Softwareprodukten getragen wird. Das Wachstum bleibt kräftig (die Beschäftigung in den IT-Dienstleistungen legte seit 2019 um fast einen Viertel zu), stösst aber auf einen von der Branche selbst bezifferten Fachkräftemangel.

Der Markt auf einen Blick

Der Sektor gliedert sich in drei Abteilungen. Programmierung, Beratung und andere Informatikdienstleistungen (62) dominieren klar mit 19 915 Arbeitsstätten und 131 354 Beschäftigten. Die Telekommunikation (61) zählt nur 910 Arbeitsstätten und 25 232 Beschäftigte, eine Oligopolstruktur um Swisscom, Sunrise und Salt. Die Informationsdienstleistungen (63) mit Hosting und Datenverarbeitung umfassen 1 282 Arbeitsstätten und 10 620 Beschäftigte.

Die durchschnittliche Arbeitsstätte der Abteilung 62 hat weniger als sieben Beschäftigte. Der Markt besteht also aus einem langen Schwanz von Dienstleistern, Integratoren und Selbstständigen unter einigen grossen Namen: Swisscom, ELCA, Adnovum, Bedag, Abraxas, Netcetera sowie die Schweizer Tochtergesellschaften von Accenture, IBM und Capgemini.

Die geografische Konzentration ist ausgeprägt. Zürich vereint 5 441 Arbeitsstätten und 59 844 Beschäftigte, also mehr als einen Drittel der nationalen Beschäftigung. Es folgen Bern (1 897 und 19 936), Waadt (1 855 und 14 403), Zug (1 771 und 7 570) und Genf (1 376 und 11 558). Zug fällt durch ein sehr hohes Verhältnis von Arbeitsstätten zu Beschäftigten auf, ein Zeichen für leichte Rechtsstrukturen statt grosser Arbeitgeber.

Dynamik 2024-2026

Auf der Dienstleistungsseite ist die Entwicklung deutlich positiv. Die Beschäftigung der Abteilung 62 stieg von 107 032 im Jahr 2019 auf 131 354 im Jahr 2024, also fast 23 Prozent in fünf Jahren, getragen von der Cloud-Migration, der Modernisierung von Bank- und Verwaltungssystemen sowie der Cybersicherheit. Die Telekommunikation verläuft gegenteilig: 25 232 Beschäftigte 2024 gegenüber 26 806 im Jahr 2019, bedingt durch Automatisierung und Preisdruck im Endkundengeschäft.

Das Klima hat sich 2026 abgekühlt, ohne zu drehen. Der Swico ICT Index fiel im zweiten Quartal 2026 auf 106,2 Punkte, ein Minus von 7,7 Punkten, mit dem Softwaresegment noch bei 110,4 Punkten, aber der IT-Technologie bei 97,7 Punkten und damit im negativen Bereich. Swico verweist auf Margendruck und zögerliche Kundenentscheide. Das Staatssekretariat für Wirtschaft erwartet für 2026 ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 1,0 Prozent, was die Projektbudgets belastet.

Der eigentliche Engpass ist das Personal. ICT-Berufsbildung Schweiz zählt 2024 266 000 Personen mit einer ICT-Tätigkeit, 68 Prozent mehr als 2010, und prognostiziert bis 2033 einen Zusatzbedarf von 128 600 Fachleuten. Nach Abzug der erwarteten 44 400 Abschlüsse und der 29 800 Zuwanderungen bliebe ein Defizit von 54 400 Fachkräften. Swico beobachtet zudem, dass nicht mehr die Zahl der Kandidaten das Problem ist, sondern die fehlende Passung der Kompetenzen.

Rahmen und Akteure

Die Regulierung hat sich klar verschärft. Das revidierte Datenschutzgesetz verlangt seit September 2023 ein Bearbeitungsverzeichnis, Folgenabschätzungen und die Meldung von Verletzungen. Seit dem 1. April 2025 müssen Betreiber kritischer Infrastrukturen jeden Cyberangriff innert 24 Stunden dem Bundesamt für Cybersicherheit melden, mit Bussen ab dem 1. Oktober 2025. Das BACS erhielt 2025 64 733 freiwillige Meldungen und 222 Pflichtmeldungen.

Die Telekommunikation untersteht dem Fernmeldegesetz, überwacht durch das Bundesamt für Kommunikation und die Eidgenössische Kommunikationskommission, die Frequenzkonzessionen vergeben und über den Netzzugang entscheiden. Anbieter, die Banken und Versicherungen bedienen, müssen zusätzlich die FINMA-Anforderungen zu Auslagerung und Cloud erfüllen, ein entscheidender Filter für den Verkauf an den Finanzplatz.

Die Dachverbände sind Swico für die Technologieanbieter, swissICT für die Berufsleute und die Salärstudien, ICT-Berufsbildung Schweiz für die Lehre sowie digitalswitzerland für die Interessenvertretung. Grosse Auftraggeber sind der Bund, die Kantone und ihre Informatikzentralen, die Universitätsspitäler, die Krankenversicherer und die Kantonalbanken.

Akquisitionsansatz

Wer kauft was: IT-Dienstleister kaufen Softwarelizenzen und Abonnemente, Cloud-Infrastruktur, spezialisierte Rekrutierung und Beraterverleih, Berufshaftpflicht, Buchhaltung und Mandatsverwaltung. Ihre Endkunden kaufen Beratung, Integration, Cybersicherheit und Managed Services, womit Industrie-KMU den natürlichen Folgemarkt des Sektors bilden.

Zu beobachtende Signale: Öffentliche Ausschreibungen auf simap.ch zeigen die berücksichtigten Integratoren und damit deren Bedarf an Unterakkord, Stelleninserate für Entwickler und Cloud-Architekten signalisieren ein finanziertes Projekt, und Handelsregistereinträge identifizieren junge Dienstleister, bevor sie ihre Lieferanten festlegen.

Wie ciblr hilft: die Abteilung 62 nach Kanton und Grösse filtern, um die Studios mit zwei bis neun Personen, die im Selbstbedienungsmodus kaufen, von den Gesellschaften mit 20 bis 199 Beschäftigten zu trennen, die einen Beschaffungsprozess und ein Jahresbudget haben. Die Kombination mit dem Standort erlaubt zudem, die realen Cluster anzusprechen, Zürich West, die Achse Lausanne Ecublens und den Kanton Zug, statt die Schweiz als Ganzes.

Quellen dieser Analyse (8)
Analyse aktualisiert im 2026-09
Marktanalyse

Der Markt im Bereich Informatik und Telekommunikation im Kanton St. Gallen in Zahlen

268Unternehmen eingetragen 2025 und 2026
CHF 145 Mkumuliertes Kapital (1'180 Kapitalgesellschaften)
1'045mehrwertsteuerpflichtig
20rekrutieren derzeit (Job-Room Inserate)

Von diesen 1'657 Unternehmen sind die häufigsten Rechtsformen: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (42 %), Aktiengesellschaft (28 %), Einzelunternehmen (25 %). 268 wurden 2025 und 2026 ins Handelsregister eingetragen, das sind 16 % des aktiven Bestands; 131 Eintragungen im Jahr 2025. Das entspricht dem Durchschnitt der drei Vorjahre (116 pro Jahr): ein stabiles Eintragungstempo.

Das Kapital ist für 1'180 Gesellschaften (71 %) bekannt: CHF 145 M kumuliert, mittlere Gesellschaft in der Klasse 20-100k; 470 davon (40 %) haben ein Kapital von mindestens CHF 100 000.

1'045 Unternehmen (63 %) sind mehrwertsteuerpflichtig, ein Zeichen realer Geschäftstätigkeit; 1'657 (100 %) haben mindestens ein eingetragenes Organ; 490 veröffentlichen eine allgemeine Telefonnummer oder E-Mail, 585 haben eine von ciblr geprüfte Website, und 20 schalten Stelleninserate auf Job-Room.

SHAB-Publikationen der letzten 90 Tage: 35 Neueintragungen, 32 Organänderungen, 1 Kapitalbewegungen, 36 Sitzverlegungen, 34 weitere Mutationen, 3 Liquidationen oder Löschungen.

Eintragungen pro Jahr

0501001502020 : 11211220202021 : 11511520212022 : 11011020222023 : 12812820232024 : 10910920242025 : 13113120252026 : 1371372026
Noch aktive Unternehmen nach Jahr der Ersteintragung; 2026 laufend (helle Tönung).

Rechtsformen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung
69742 %
Aktiengesellschaft
45828 %
Einzelunternehmen
41125 %
Kollektivgesellschaft
291,8 %
Zweigniederlassung einer ausländischen Gesellschaft
90,5 %
Die häufigsten Rechtsformen in dieser Branche.
Nach Grösse

Klein oder gross?

Mikrounternehmen
99360 %
Kleine Unternehmen
895,4 %
Mittlere Unternehmen
51731 %
Grosse Unternehmen
583,5 %
ciblr Grössenindex, berechnet aus den Registersignalen (Kapital, Rechtsform, Alter, MWST). n.v.: noch kein Signal.
Nach Ort

Wo sind sie?

St. Gallen
42726 %
Jona
643,9 %
Wil SG
623,7 %
Rapperswil SG
472,8 %
Buchs SG
402,4 %
Widnau
362,2 %
Gossau SG
342,1 %
Goldach
332 %
Die 8 Gemeinden mit den meisten Unternehmen der Branche.
Häufige Fragen

Kurz gesagt.

Wie viele Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation sind im Kanton St. Gallen aktiv?

1'657 Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation sind im Kanton St. Gallen mit Status aktiv im Handelsregister eingetragen, das sind 5 % der 35'674 Unternehmen der Branche in der Schweiz.

Wie viele sind MWST-pflichtig?

1'045 dieser Unternehmen (63 %) sind gemäss UID-Register MWST-pflichtig, was in der Regel auf einen Umsatz über 100 000 CHF und eine tatsächliche Tätigkeit hinweist.

Wie komme ich an ihre Kontaktdaten?

ciblr schenkt Ihnen drei Tage Beobachtung dieser Zielgruppe: die letzten 30 Tage an Bewegungen innert einer Minute, dann zwei Morgensendungen mit dem, was sich bewegt hat, sobald es Neues gibt. Das Abonnement für 299 CHF pro Monat gibt Zugang zur ganzen Zielgruppe, mit Kontaktdaten, Excel-Export und Änderungsverfolgung.

Methode

Woher stammen diese Zahlen?

Zuletzt übernommene SHAB-Publikation für diesen Kanton: vor 18 Std.. 1'240 Publikationen in den letzten 30 Tagen übernommen. Die Organe werden direkt im kantonalen Handelsregister nachgelesen.

Jedes hier gezählte Unternehmen ist im Handelsregister (Zefix) mit Status «aktiv» eingetragen. Die Branche wird aus dem NOGA-Code des BFS abgeleitet, die Grösse schätzt ciblr aus den amtlichen Publikationen (Rechtsform, Kapital, gemeldete Beschäftigte, MWST-Pflicht), und «aktuelles Signal» bezeichnet eine SHAB-Publikation (Gründung, Mutation, Organ-, Kapital- oder Adressänderung) in den letzten 18 Monaten. Die Zahlen werden wöchentlich aus der ciblr-Datenbank neu berechnet. Keine Angabe wird gekauft oder erfunden.

Diese Unternehmen, mit Kontaktdaten.

ciblr schickt Ihnen drei Tage Beobachtung von Unternehmen im Bereich Informatik und Telekommunikation im Kanton St. Gallen: die letzten 30 Tage innert einer Minute, dann zwei Morgensendungen, sobald sich im Gebiet etwas bewegt. Für die ganze Zielgruppe kostet das Abonnement 299 CHF pro Monat, ohne Bindung.

Nachbarkantone

Und nebenan?

Dieselben Zahlen für die angrenzenden Kantone, nützlich für eine regionale Akquise.

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